Geigenschule

 

Die Geigenschule Methode Suzuki Bern wurde im Jahr 1997 von Daniela Hörr gegründet. Bis heute ist sie die Leiterin der Schule. In diesen mehr als zwanzig Jahren fanden unzählige aussergewöhnliche Konzerte und spannende Projekte statt. Einige dieser Highlights waren im 2014 beispielsweise das Konzert im Kulturcasino Bern unter dem Motto "Suzuki Kids meet Swing Kids" oder das Nationale Suzuki-Konzert in der Französischen Kirche Bern im 2018, beide Konzerte lagen unter der Gesamtleitung von Daniela Hörr.

Des Weiteren hat sich Daniela Hörr für zahlreiche Strassenmusikkonzerte zugunsten von Strassenkindern, mehrere Benefizkonzerte für Haïti und Weihnachtskonzerte in Behinderten- und Altersheimen engagiert. Einmalig kam auch ein Auftritt im Frauengefängnis in Hindelbank im 2001 dazu.  Daneben kommen auch Folkworkshops nicht zu kurz. Seit knapp zwanzig Jahren leitet Martin Schaefer diese und erarbeitet mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen innerhalb weniger Stunden ein kurzes Konzertprogramm. Hinzu kommt das alljährliche Sommerkonzert, an welchem nicht nur Repertoire und mehrstimmige Orchesterstücke aufgeführt werden, sondern die Schülerinnen und Schüler aller Niveaus zusätzlich die Gelegenheit bekommen, solistisch aufzutreten.

 

Die Suzuki-Methode

 

Die Suzuki-Methode ist eine weltweit bekannte Lern- sowie Unterrichtsmethode, die von Shinichi Suzuki, einem japanischen Geigenspieler und Violinpädagogen, entwickelt worden ist. Er wurde inspiriert von der Art und Weise, wie ein Kind seine Muttersprache erlernt. Daher ist die Grundidee der Methode, ein musikalisches Umfeld zu schaffen, welches von Zuhören, Nachahmen und Wiederholen geprägt ist. Shinichi Suzuki war der Meinung, dass jedes Kind musikalische Fähigkeiten entwickeln könne, so wie jedes Kind seine Muttersprache lernen kann.

Der Unterschied zu traditionellen Methoden besteht darin, dass Suzuki-Schülerinnen und -Schüler schon im frühen Alter von drei bis vier Jahren damit beginnen, Geige zu spielen. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Schülerinnen und Schüler anfänglich fast nur über das Gehör lernen. Dies ist nicht nur im Geigenunterricht möglich, sondern auch zu Hause beim regelmässigen CD-Hören. Das Notenlesen wird erst später (ungefähr im Alter von sieben bis neun Jahren) eingeführt.

Ein weiterer Bestandteil der Methode ist das gemeinsame Musizieren, wodurch sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig fördern. Der Gruppenunterricht findet jeden zweiten Samstag statt. Die Kinder und Jugendlichen werden nach ihrem Können und Alter in kleinere Grüppchen eingeteilt und üben für bevorstehende Konzerte. An den Konzerten werden nebst neuen, mehrstimmigen Arrangements auch Stücke aus dem Repertoire aufgeführt. Hierbei unterstützen die älteren Schülerinnen und Schüler, welche die Stücke unter Umständen schon mehrfach gespielt haben, die jüngeren.

Beim Geigenspielen können die Eltern ihre Kinder tatkräftig unterstützen. Sei es, indem sie direkt selber anfangen, Geige zu spielen, um mit ihren Kindern gemeinsam zu üben, oder indem sie beim Unterricht aufmerksam dabei sind. Dies ist vor allem zu Beginn wichtig, da die Kinder noch sehr jung sind.

Aussergewöhnlich an der Suzuki-Methode ist, dass weltweit dasselbe Repertoire erarbeitet wird. Dadurch wird ermöglicht, dass Kinder und Jugendliche verschiedenster Nationalitäten über die Sprachbarrieren hinweg gemeinsam musizieren können. Dies wird an zahlreichen nationalen sowie internationalen Suzuki-Workshops auf berührende Weise sichtbar.

Noten

It is in our power to educate all the children of the world to become a little better as people, a little happier.

~ Shinichi Suzuki
 

 

Lehrer/ -innen

Daniela Hörr besuchte das Kindergärtnerinnenseminar in Bern und absolvierte die Ausbildung zur Lehrerin für musikalische Grundschulung und Instrumentalunterricht sowie eine Ausbildung in integrativer Förderpädagogik. Sie studierte Violine und Suzuki-Pädagogik bei Alison Apley und Clare Santer in London.

Daniela Hörr ist verheiratet und Mutter von vier Kindern (1991, 1994, 2002, 2011).

Sie unterrichtet jeweils dienstags, donnerstags und freitags und leitet den Gruppenunterricht, welcher jeden zweiten Samstag stattfindet. Sie ermöglicht den Geigenunterricht auch Menschen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen. Zur Zeit macht Daniela Hörr ein Studium zur Musiktherapeutin.

E-Mail: danielahoerr@gmx.ch

Telefon: 031 351 23 66

Cyrill Rüttimann studierte Violine bei Andras Santora und Ina Dimitrova an der Musikhochschule Luzern. In Kopenhagen machte er eine Zusatzausbildung in Suzuki-Pädagogik. Cyrill Rüttimann unterrichtet jeweils mittwochs an der Geigenschule Suzuki Bern. Er ist auch an der Suzuki Schule Luzern-Zürich-Basel tätig.

E-Mail: cyrill_ruettimann@gmx.ch

Telefon: 079 314 40 63

Ilona Naumova studierte Violine am Tschaikowski-Musikinstitut und am staatlichen Konservatorium in Ekaterinburg, Russland. Darauf folgten Studien bei Eva Zurbrügg in Bern und bei Jean Piguet in la Chaux-de-Fonds. Am Schweizer Suzuki Institut machte sie die Ausbildung zur Suzuki-Lehrerin bei Agathe Jerie und unterrichtet inzwischen eine Suzuki-Klasse an der Musikschule Zürcher Oberland in Wetzikon.
Ilona Naumova unterrichtet jeweils montags an der Geigenschule Suzuki Bern.

E-Mail: ilona.naumova@gmail.com

Telefon: 078 803 70 60

Kontakt und Impressum

Daniela Hörr

Sprünglistrasse 1

3006 Bern

E-Mail: danielahoerr@gmx.ch

Telefon: 031 351 23 66

Künftige Konzerte

11. Dezember 2020

Weihnachtskonzert

Abgesagt

20. März 2021

Folkworkshop

Geigenschule Methode Suzuki Bern

10:00 - 16:00 Uhr

12. Juni 2021

Sommer - Solokonzert

Kirchgemeindesaal Petrus Bern

15:00 Uhr